28. September 2017

Pressemitteilung 25.09.2017

Landesregierung ignoriert zunehmenden Bedarf in Gesundheit und Pflege

Zur Antwort der Landesregierung auf seine Kleine Anfrage „Arbeitslose und Beschäftigte mit Gesundheitsberufen in M-V“ (Drs. 7/1016) erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der Linksfraktion, Torsten Koplin:

„Das, was die Landesregierung zum wiederholten Mal erkennen lässt, ist an Ahnungslosigkeit und fehlendem Willen kaum zu überbieten. Ihr ist es offenbar schlichtweg egal, warum die Anzahl unbesetzter Stellen in den Gesundheitsberufen im Land angestiegen ist. Zugleich wissen SPD und CDU nicht, warum es in unserem Bundesland mehr als 2100 arbeitslose Frauen und Männer mit einer Ausbildung in einem Gesundheitsberuf gibt – allein 966 davon mit einer pflegerischen Ausbildung.

Aus der Antwort geht auch hervor, dass ältere Arbeitslose mit dieser Qualifikation überdurchschnittlich lange arbeitslos sind. Oft beträgt die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit ein Jahr und länger. Und wieder schert sich die Landesregierung nicht darum, warum dies so ist. Dieser erkennbare Unwille ist angesichts der zunehmend dramatischen Situation in den Bereichen Gesundheit und Pflege schlicht skandalös.

Die Aussage der Landesregierung, wonach sie keinen Bedarf an einer aktuellen Prognose über den Fachkräftebedarf in den Gesundheitsberufen in M-V sieht bzw. ihr dies gar nicht möglich ist, schlägt dem Fass allerdings den Boden aus. Soviel Ignoranz und Selbstgefälligkeit hat man selbst von dieser Landesregierung selten erlebt. Meine Fraktion fordert die Landesregierung auf, den aktuellen Fachkräftebedarf in den Gesundheitsberufen bis 2020 und darüber hinaus bis 2030 ebenso zu ermitteln wie die Ursachen für die Arbeitslosigkeit dringend benötigter Fachkräfte in diesem Bereich.“

 

 

21. September 2017

Welt-Alzheimertag am 21.09.2017

Warme Worte reichen nicht – Pflege braucht konkrete Unterstützung

Zum heutigen Welt-Alzheimertag erklärt der gesundheits- und sozialpolitische Sprecher der Linksfraktion, Torsten Koplin:

„Die warmen Worte von Sozialministerin Stefanie Drese, deren Ministerium sich heute zum ‚Demenz-Partner‘ ausgerufen hat, reichen nicht aus, die Situation in der Pflege zu verbessern.

Es sind endlich konkrete Schritte erforderlich, um die Lage der Beschäftigten in der Pflege sowie der zu Pflegenden zu verbessern. Dazu gehört zwingend eine bessere Personalausstattung. Deshalb muss Schluss damit sein, dass junge Menschen, die den Pflegeberuf erlernen möchten, für ihre Ausbildung auch noch bezahlen müssen. Das Land muss endlich die Kosten für die Ausbildung an den privaten Schulen übernehmen. Reden Sie nicht nur, Frau Ministerin, handeln Sie!

Zwingend erforderlich ist auch eine bessere Bezahlung in diesem so wichtigen Beruf. Es ist unerträglich, dass für diese schwere und enorm wertvolle Arbeit derart geringe Löhne gezahlt werden. Ebenfalls unerträglich ist die Tatsache, dass die Lohnschere zwischen Ost und West hier immer noch auseinanderklafft. Wir brauchen uns doch nicht zu wundern, dass die Fachkräfte dorthin gehen, wo sie spürbar mehr bezahlt bekommen. Reden Sie nicht nur, Frau Ministerin, handeln Sie.“

 

 

21. September 2017

Impressionen vom Fussballspiel

Hier nun für alle, die nicht dabei sein konnten, Impressionen vom gestrigen Fussballspiel.

Klarer Sieger wurde die interkulturelle Mannschaft unter der Leitung von Manfred Schwarz. Freudestrahlend konnten sie das Preisgeld und den Pokal entgegen nehmen.

Auf dem 2. und 3. Platz kamen die Spieler vom Fan-Projekt Neustrelitz und konnten sich ebenfalls über ein Preisgeld freuen. Ein Dankeschön an die Mannschaft von solid Mecklenburgische Seenplatte fürs Mitmachen und an viele fleißige Helfer.

19. September 2017

Revanche-Fussballturnier am 20.09.2017

Im Rahmen der Landtour der Landtagsfraktion DIE LINKE organisierten wir am 19.07.2017 ein Fussballturnier. Die Landtagsfraktion forderte die B Jugend-Mannschaft der TSG Neustrelitz, eine Mannschaft des Fan Projektes, eine interkulturelle Mannschaft und zwei Straßenmannschaften heraus.

Die Spielfreude war enorm und der Spieleinsatz der Fußballer war phantastisch. Noch auf dem Platz, während der Siegerehrung, wurde der Wunsch laut nach einem Revanche-Spiel.

Dieses Spiel findet am 20.09.2017 statt. Ort: Der Sportplatz am Kiefernwäldchen in Neustrelitz, hinter der DRK-Kita.

Es haben sich bisher angemeldet: Die Mannschaft von solid MV, die Mannschaft der B-Jugend der TSG Neustrelitz, die Mannschaft des Fan Projektes Neustrelitz, eine interkulturelle Mannschaft unter der Leitung von Manfred Schwarz.

Preisstifter sind die Bundestagsabgeordnete Heidrun Bluhm ( DIE LINKE)  und Torsten Koplin, Landtagsabgeordneter.

18. September 2017

Pressemitteilung 15.09.2017

M-V – Krankheitsland Nummer Eins?

Angesichts der steigenden Zahl und der immer längeren Fehlzeiten aufgrund von Erkrankungen erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der Linksfraktion, Torsten Koplin: 

„Nach den Aussagen im Fehlzeitenreport des wissenschaftlichen Instituts der AOK müssten bei der Landesregierung die Alarmglocken schrillen. Mecklenburg-Vorpommern ist keineswegs das Gesundheitsland Nummer Eins, als das es von der Regierungskoalition gerne dargestellt wird. Im Vergleich mit anderen Bundesländern hat Mecklenburg-Vorpommern den höchsten Anteil übergewichtiger Menschen an der Bevölkerung. Das beginnt schon im Kindesalter, wie die schulärztlichen Untersuchungen zeigen. Mecklenburg-Vorpommern ist das Bundesland mit hohem Alkoholkonsum und den meisten Alkoholtoten. Und auch beim Krankenstand liegt unser Bundesland deutlich über dem Durchschnitt. Während dieser für alle AOK-Versicherten im  ersten Halbjahr 2017 5,5 Prozent betrug, waren es in Mecklenburg-Vorpommern 6,0 Prozent.

Diese ungesunde Situation verlangt dringend Verbesserungen. Deshalb hat die Linksfraktion eine öffentliche Anhörung zum Thema Gesundheitsförderung und Prävention im Wirtschaftsausschuss beantragt. Mit Experten wollen wir nicht nur die gegenwärtigen Defizite sondern vor allem auch die Handlungsmöglichkeiten und -notwendigkeiten der Gesundheitspolitik für eine zielgenauere und wirksame Gestaltung der Gesundheitsförderung, Prävention und der Suchtbekämpfung im Land klären.“

 

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