11. Mai 2017

Pressemitteilung 10.05.2017

SPD und CDU verweigern Hilfe für Sozialverbände

Zur Ablehnung des Antrags „Sozialverbände besser prüfen und unterstützen“(Drs. 7/77) heute im Sozialausschuss erklärt der sozialpolitische Sprecher der Linksfraktion, Torsten Koplin:

„Wir haben die Landesregierung mit unserem Antrag u.a. aufgefordert, die Sozialverbände und -vereine besser zu prüfen, aber vor allem auch besser zu unterstützen. Mit ihrer Ablehnung ignorieren SPD und CDU die Probleme der Vereine und Verbände und machen deutlich, dass sie deren wichtige Arbeit nicht erleichtern wollen.

Meine Fraktion hat im Ergebnis der öffentlichen Anhörung ihren Antrag vom November vergangenen Jahres ergänzt. Um die Arbeit der Sozialverbände zu erleichtern, sollten die Fördermittel dynamisiert werden, weniger Bürokratie erforderlich sein, die Bescheide mehrjährig erfolgen sowie der Eigenanteil bei Projektförderung begrenzt werden. Soweit möglich sollte dies schon im kommenden Doppelhaushalt berücksichtigt und ansonsten für den übernächsten Haushalt vorbereitet werden. Auch in diesem Fall lassen SPD und CDU ihren vollmundigen Ankündigungen keine Taten folgen, sondern verschärfen die Situation im Land durch Ignoranz und Nichtstun.“

 

 

04. Mai 2017

Zur Zukunft des Kreiskrankenhauses Wolgast

28. April 2017

Pressemitteilung vom 27.04.2017

Masterplan 2020: Warten, bis der Landarzt kommt?  

Zur Antwort der Landesregierung auf seine Kleine Anfrage zur Finanzierung der zusätzlichen Ausgaben, die durch den „Masterplan Medizinstudium 2020“ entstehen, (Drs. 7/470) erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der Linksfraktion, Torsten Koplin:

Bund und Länder haben sich nach jahrelangen Diskussionen auf den „Masterplan Medizinstudium 2020“ geeinigt. Mit diesem Plan soll die hausärztliche Versorgung auf dem Land sichergestellt werden. Ziel ist es u.a., dass bis zu 10 Prozent der Medizinstudenten später als Hausärzte auf dem Land arbeiten.

Dieses Vorhaben wurde von Gesundheitsminister Harry Glawe auch bereits vollmundig angekündigt, offenbar ohne zu wissen, wie es finanziert werden soll. Denn die Finanzierung ist zwischen Bund und Ländern noch strittig, für die ersten 3 Jahre geht es bundesweit um rund 88 Millionen Euro.

Die Landesregierung sollte nicht darauf bauen, dass der Bund die Kosten voll übernimmt. Auch in M-V werden Mehrkosten entstehen, die eingeplant werden müssen. Abwarten, bis irgendwann der Landarzt kommt, ist unverantwortlich und geht zu Lasten der Patientinnen und Patienten auf dem Lande.

07. April 2017

Pressemitteilung vom 07.04.2017

 Immer mehr Menschen mit Depressionen – rasche Hilfe sichern

 Zum heutigen Weltgesundheitstag unter dem Motto „Depression – Let‘s talk“ erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der Linksfraktion, Torsten Koplin:

 „Es ist gut, dass sich der Weltgesundheitstag in diesem Jahr der Depression zuwendet, denn diese Erkrankung breitet sich weltweit immer weiter aus. In  Deutschland führt M-V bei den Flächenländern nach Schleswig-Holstein.

Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Menschen, die daran leiden, benötigen professionelle Hilfe. Und daran mangelt es auch in M-V erheblich. Meine Fraktion hat bereits mehrfach angemahnt, dass hier Abhilfe geschaffen werden muss. Es ist nicht akzeptabel, dass Erkrankte hier im M-V deutschlandweit mit mindestens 12 Wochen am längsten auf eine Erstkonsultation beim Psychotherapeuten warten müssen. Das ist für die Betroffenen und ihre Familien eine kaum erträgliche Situation.

Die Landesregierung muss sich einen Überblick über die Lage der Betroffenen, v.a. deren Behandlungsmöglichkeiten verschaffen. Den hat sie nämlich nicht, wie aus einer entsprechenden Antwort hervorgeht (Drs. 6/2819). Sie konnte auch nicht sagen, ob und inwieweit bei der Behandlung von Depressionen die Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde angewandt werden (Drs. 6/2819). Die Kenntnis über die Situation hier im Land ist zwingend erforderlich, um die medizinische Versorgung der Menschen verbessern zu können.“

07. April 2017

Rede auf der Landtagssitzung vom 06.April 2017

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