OB-Wahl

10. März 2015

Die Landtagsfraktion der LINKEN MV benannte heute ihren Konferenzraum in Bertholt Brecht Saal.

Zu Beginn würdigte unser Fraktionsvorsitzender, Helmut Holter, Leben und Schaffen Bertholt Brechts. Mitrabeiter und Abgeordnete lasen anschließend verschiedene Texte. Für meinen Beitrag hatte ich mir aus den Geschichten des Herrn K. das Stück "Wenn die Haifische Menschen wären" ausgewählt. Eingangs verwies ich darauf, dass die "Keuner-Geschichten" philosophische Texte wären, die sich mit dem Verhalten von Menschen in einer sich verändernden Welt auseinandersetzten. Dies wiederum ist, so meine ich, von hoher Aktualität.

09. März 2015

Gleich mehrere Medien hatten sich für heute zu Interviews angesagt: Die Ostseezeitung, der regionale Fernsehsender neueins und der NDR. Vom Redakteur der Ostseezeitung wurde ich nach meinem Wahlkampfbudget gefragt. Fragen hierzu wurden häufig gestellt, etwa auch beim Kandidatenforum der hiesigen Tageszeitung. Ich finde, dass die WählerInnen ein Recht darauf haben zu erfahren, wie der Wahlkampf des Kandidaten finanziert wird, was er kostet und woher die Gelder stammen. Deshalb möchte ich an dieser Stelle die Oberbürgermeisterwahlkampf - Finanzierung erneut offenlegen.

Zu Beginn des Wahlkampfes wurde das Budget mit 5.500 Euro kalkuliert. Darin enthalten waren für den Wahlkampf reservierte Mittel der Partei, 900 Euro von mir persönlich und erste Einzelspenden. Nach Bekanntwerden dieser Summe in einer Zeitungsveröffentlichung setzte eine große Spendenbereitschaft ein. Die Beträge reichen von 5 Euro bis (in einem Fall) 1.000 Euro. Aktuell ist das Budget auf 8.841,56 Euro gestiegen. Es handelt sich durchweg um Spenden von Personen, nicht von Unternehmen. In unserer Partei gibt es den Grundsatz, dass wir aus Gründen der zu wahrenden Unabhängigkeit, von Unternehmen keine Spenden entgegennehmen. Die Gelder wurden und werden bspw. eingesetzt für Flugblätter, Malhefte für Kinder, Plakate, musikalische Begleitung von Wahlaktivitäten, Annoncen sowie Blumen (zum Frauentag) und kleine Naschigkeiten.

08. März 2015

Der Internationale Frauentag ist im politischen Kalender der Stadt Neubrandenburg ein besonderes Ereignis. Am frühen Vormittag gab es am Frauenehrenmal, am Fuße der Oststadt, eine Gedenkstunde zu Ehren der Häftlinge des KZ Ravensbrück. Der Demokratische Frauenbund hatte diese Zusammenkunft organisiert. Meine Rede ist unter der Rubrik "Aktuelles" auf dieser Hompage nachlesbar.

Im Anschluss fand eine Kundgebung des DGB an der Skulptur Clara Zetkins statt. Auch dort hatte ich die Gelegenheit zu einer Ansprache. Ich verwies in meiner Rede unter anderem darauf, dass der DGB in diesem Jahr den gesetzlichen Mindestlohn in den Mittelpunkt eines Aufrufs anlässlich des Internetationalen Frauentags gestellt hat.

07. März 2015

Ein toller Wahlkampf - Tag auf dem Neubrandenburger Boulevard. Meine WahlhelferInnen waren bester Stimmung und ließen sich dazu hinreißen, mich zu vervielfältigen.

Viel Freude bereitete es, am Vortag des Internationalen Frauentags den Passantinnen rote Nelken zu überreichen.

 

06. März 2015

Mit der Verteilung neuen Wahlkampfmaterials startete der Tag. Mein 100 - Tage - Programm gebe ich seit heute interessierten NeubrandenburgerInnen. In der Oststadt nutzten mehrere Einwohner des Stadtteils unser Zusammentreffen, um mir zu sagen, was sie an ihrem Wohngebiet verändert sehen wollen. Sauberkeit und grünes Umfeld, insbesondere attraktive Blumenbeete, standen dabei oben an.

Ins Gespräch kam ich auch mit Frauen und Männern, die auf die Öffnung der Tafel warteten. Vertrauensvoll sprachen sie darüber, was sie zur Nutzung dieser sozialen Einrichtung führte und welche Erfahrungen sie mit der Tafel gemacht haben. Ich versprach in Kürze wieder zu kommen und werde mein Versprechen in der nächsten Woche einlösen.

Am Abend wurde der neue Saal des HKB eröffnet. Der gastgebende Karnevalclub Tollensia e.V. gab für die Bühnenshow sein Bestes. Ihm und allen weiteren Beteiligten wurde mit warmem Applaus gedankt. Mein Respekt gilt allen am Bau Beteiligten. Sie haben im wahrsten Sinne des Wortes bis zu den letzten Minuten vor der Eröffnung geackert. 

 

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  1. Tagebuch

    Die Wochen vor der Oberbürgermeisterwahl in Neubrandenburg werden voller Ereignisse sein. Es wird viele Gelegenheiten geben, miteinander ins Gespräch zu kommen. Zahlreiche Veranstaltungen werde ich besuchen. Über das, was ich hierbei erlebe, möchte ich in diesem Tagebuch schreiben. Was die Menschen, die ich treffe, bewegt, soll sich hier wiederfinden. Und selbstverständlich will ich jeweils darlegen, wie ich darüber denke.