OB-Wahl

100 Tage für den Wechsel

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

ich möchte Ihnen gern meine Vorhaben für die ersten 100 Tage als

Oberbürgermeister der Stadt vorstellen.

 

Eine neue Kultur des Miteinanders wird Grundlage meines Handelns sein.

Das heißt, ich werde mich nicht im Rathaus verschanzen. Ich bin für Sie

erreichbar. Deshalb wird zunächst für offene Türen gesorgt und der Knauf,

der das Büro des Oberbürgermeisters von der Außenwelt abschirmt, entfernt.

In einzelnen Stadtteilen werde ich jeweils eine öffentliche

Bürgersprechstunde durchführen.

Zügig kläre ich, wie wir mit modernen Medien wie dem Internet

Bürgerinformation und Beteiligung entschieden besser als bisher ermöglichen können.

Ich werde zum ersten Wirtschaftsstammtisch des Oberbürgermeisters einladen, um über Vorhaben der Stadtverwaltung zu informieren, aber auch Ideen und Wünsche hier ansässiger Unternehmen aufzugreifen.

In den nächsten Wochen und Monaten stehen wichtige Entscheidungen für die Zukunft unserer Stadt an. Die Verabschiedung des Haushalts, der Erhalt der Theater- und Orchester GmbH sowie die Entwicklung der Innenstadt sind für mich Chefsache.

Mit Vereinen und Verbänden der Stadt werde ich Gespräche führen. Mit Leistungsvereinbarungen will ich eine verlässliche Finanzierung ihrer Arbeit auf den Weg bringen.

Ich werde einen „Abend der Jugend“ veranstalten, um mit jungen Menschen zu diskutieren. Mich interessieren ihre Wünsche. Gemeinsam werden wir nach Möglichkeiten suchen diese umzusetzen.

Mit den Rathausmitarbeiterinnen und -mitarbeitern werde ich einen Weg finden, ihre Arbeit noch bürgerfreundlicher und transparenter zu gestalten.

 

Liebe Neubrandenburgerinnen und Neubrandenburger, mit Ihnen und Euch zusammen möchte ich Neubrandenburg als Kreisstadt und Herz des größten Landkreises der Bundesrepublik weiter voranbringen.

Dafür bitte ich um Ihre und Eure Stimme.

Torsten Koplin

 

 

05. März 2015

In Schwerin fanden heute gleich zwei Beratungen des Finanzausschusses statt. In einer ersten Sitzung ging es um den Bericht des Landesrechnungshofs zur Finanzsituation der Universitäten und Hochschulen in MV. Die Anhörung von Rektoren, Studierenden sowie Vertretern der wissenschaftlichen Institute, die Material zum Bericht des Landesrechnungshofs beisteuerten, offenbarte eine deutliche Verschiedenheit der Einschätzungen. Während der Landesrechnungshof zu dem Schluss kam, dass die Hochschulen gut ausfinanziert seien und es nunmehr darum ginge, Geld für die Erlangung von Wettbewerbsvorteilen gegenüber den Hochschulstandorten anderer Länder bereit zu stellen, erklärten die Experten der Hochschulen, dass die 19,2 Mio. Euro, die jetzt zusätzlich bereit gestellt werden sollen, gerde mal die bestehende Unterfinanzierung kompensieren würden.

In der auf die Anhörung folgende Beratung des Finanzausschusses ging es unter anderem um die Finanzierung der JVA Waldeck und die zweifelhaften Hubschauberfllüge des Innenministers unseres Landes.

04. März 2015

Heute war ich wieder in Neubrandenburg unterwegs. Unter anderem traf ich mich mit einem Bürger, der während des Kandidaten - Forums, in der vergangenen Woche auf dem Datzeberg, seinem Unmut kräftig Luft gemacht hatte. Während eines solchen Forums lassen sich die Dinge meist nicht gründlich ausdiskutieren. Dies holten wir nun heute nach.

Im Tagesverlauf gab es auch die Aufzeichnung einer Talk Runde mit den beiden für die Stichwahl verbliebenen Kandidaten. Eingeladen hatte der Fernsehsender MV1. Das Ergebnis wird ab Freitag dieser Woche ausgestrahlt. Es kann über meine facebook - Seite angeschaut oder über www.youtube.com/watch?v=CQBNzDKI7ME&sns=fb abgerufen werden.

03. März 2015

Der heutige Besuch bei der Firma Semco hat mich sehr beeindruckt. Der Geschäftsführer der Niederlassung Neubrandenburg und der Peronalratsvorsitzende zeigten mir voller Stolz ihr Unternehmen. So konnte ich einen Eindruck von der anspruchsvollen Arbeit gewinnen, die die Belegschaft im Auftrag ihrer Kunden realisiert. Dabei habe ich eine Menge über Besonderheiten bei der Glasbearbeitung gelernt. Die KollegInnen arbeiten mit hochmoderner Technik. Mit deren Hilfe entstehen verschiedenartigste Produkte, etwa die Verglasung von Bädern und Saunen oder stark gepanzertes Sicherheitsglas.

Was mich sehr freute: Geschäftsführung und Personalrat haben ein partnerschaftliches Verhältnis. Die Firmenleitung nimmt die Hinweise, Vorschläge und Probleme der KollegInnen ernst und sucht gemeinsam mit dem Personalrat nach Lösungen. Im Übrigen war ich während des Rundgangs Zeuge einer solchen Lösungssuche, als es um Regelungen zum Schichteinsatz und damit verbundener Arbeitszeiten ging. Der Personalrat wiederum legt großen Wert auf Bildung und Qualifizierung, im Wissen darum, wie wichtig diese für die Arbeit am Standort Neubrandenburg sind.

02. März 2015

So wie bereits am Wahlabend begonnen, haben meine MitstreiterInnen und ich am heutigen Tag weitere Plakate mit der Aufschrift "Wenn's einer kann, dann: Torsten Koplin" versehen. Selbstbewußt sage ich auf diese Weise: Mit den Erfahrungen aus mehr als 60 Monaten Arbeit in der Stadtvertretung Neubrandenburg, mehr als drei Jahren Mitgliedschaft im Kreistag Mecklenburgische Seenplatte und mehr als 16 Jahren Abgeordnetentätigkeit im Landtag Mecklenburg-Vorpommern möchte ich an der Spitze des Neubrandenburger Rathauses gemeinsam mit den BürgerInnen und mit den StadtvertreterInnen neue Wege gehen!

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  1. Tagebuch

    Die Wochen vor der Oberbürgermeisterwahl in Neubrandenburg werden voller Ereignisse sein. Es wird viele Gelegenheiten geben, miteinander ins Gespräch zu kommen. Zahlreiche Veranstaltungen werde ich besuchen. Über das, was ich hierbei erlebe, möchte ich in diesem Tagebuch schreiben. Was die Menschen, die ich treffe, bewegt, soll sich hier wiederfinden. Und selbstverständlich will ich jeweils darlegen, wie ich darüber denke.