28. Januar 2019

Pressemitteilung 25.01.2019

Soziale Beratung in M-V endlich auskömmlich fördern

Zur Ablehnung des Antrags „Soziale Beratungsleistungen ausfinanzieren“ erklärt der sozialpolitische Sprecher der Linksfraktion, Torsten Koplin:

„Die Ablehnung ist einmal mehr ein Schlag ins Gesicht für alle, die in den sozialen Beratungsstellen wie der Schuldner- oder Familienberatung tätig sind. Es bleibt bei nicht ausreichender Finanzierung, unsicheren und oft unterbezahlten Arbeitsplätzen und einer seit mehr als zwanzig Jahren jährlich zu beantragenden Projektförderung mit ungewissem Ausgang.

Meine Fraktion fordert die Landesregierung auf, im angekündigten Wohlfahrtsgesetz für M-V und bei der Aufstellung des Doppelhaushaltes 2020/2021 die sozialen Beratungsleistungen auskömmlich zu fördern, die tatsächlich anfallenden Kosten dabei zu berücksichtigen und die Förderung zu dynamisieren. Die Leistung in den Beratungsstellen muss endlich auch durch die Art der Förderung anerkannt werden.“