24. Januar 2019

Pressemitteilung 23.01.2019

Gesundheit darf keine Ware sein!

Zur Aufsetzung des Dringlichkeitsantrages der Linksfraktion „Aufklärung über gewinnorientierte Sondervergütungen von Vorstandsmitgliedern der Universitätsmedizin Rostock“ auf die Tagesordnung des Landtags erklärt der sozial- und gesundheitspolitische Sprecher der Linksfraktion, Torsten Koplin:

„Es ist gut, dass der Dringlichkeit stattgegeben wurde und wir am Freitag zum Thema debattieren. Allein der Verdacht, dass Behandlungen an der Universitätsmedizin Rostock nicht allein medizinisch begründet, sondern auch von Wirtschaftsdaten motiviert sein könnten, ist ungeheuerlich. Es bedarf dringend der Klarstellung auch von Seiten der Landesregierung, dass Gewinnorientierung im Gesundheitswesen nichts zu suchen hat.

Umsatz- und Gewinnorientierung in der Krankenversorgung sind inakzeptabel, dem muss ein Riegel vorgeschoben werden.  Gesundheit darf keine Ware sein. In der Aussprache muss es auch darum gehen, verlorengegangenes Vertrauen in die Verantwortlichen der Unimedizin Rostock wiederherzustellen.“