18. Oktober 2018

Pressemitteilung 17.10.2018

Akteneinsicht kann Vorgänge an Unimedizin Rostock erhellen

Zum einstimmigen Beschluss im Bildungsausschuss, wonach Akten im Zusammenhang mit den Geschehnissen an der Universitätsmedizin Rostock den Fraktionen vorgelegt werden, erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der Linksfraktion, Torsten Koplin:

„Es ist gut, dass auf Antrag meiner Fraktion jetzt umfängliche Aktenbestände des Aufsichtsrats der Klinik und des Wirtschaftsministeriums zur Verfügung gestellt werden. Nur so ist es möglich, die richtigen Schlussfolgerungen aus einer besorgniserregenden Entwicklung abzuleiten.

So muss es letztlich möglich sein, der Praxis einen Riegel vorzuschieben, dass für die Krankenversorgung vorgesehene Steuer- und Versicherungsgelder in Kapitalfonds mit Sitz in Steueroasen verschwinden. Darüber hinaus wollen wir klären, warum der Vorstandsvorsitzende der Klinik einen völlig unüblichen Dienstvertrag erhielt – mit einer Laufzeit von insgesamt 10 Jahren. Dies barg aus Sicht meiner Fraktion durchaus Unwägbarkeiten oder gar Nachteile für das Land.“