24. August 2016

Miteinander Reden! Einladung zum Gespräch

Cafe' "Williams" Katharinenstraße, "Miteinander reden"  Wer Zeit und Lust hat, kann am Donnerstag, den 25.08. zwischen 15 Uhr und 17 Uhr zu einer lockeren Gesprächsrunde kommen. Ich stelle mich Ihren Fragen und höre Ihnen zu.

Miteinander reden ist wichtiger denn je in der heutigen Zeit. Seien Sie herzlich eingeladen zum Kafee und einem Gespräch!

 

19. August 2016

Pressemitteilung 19.08.2016

Wahlgeschenke oder „Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?“

 Zur Ankündigung von Kulturminister Matthias Brodkorb, bis 2020 jährlich 800 000 Euro mehr für die allgemeine Kulturförderung auszugeben, erklärt der kulturpolitische Sprecher der Linksfraktion, Torsten Koplin

 „Das Verhalten des Kulturministers macht wieder einmal deutlich, wie nötig Mecklenburg-Vorpommern ein Kulturfördergesetz braucht. Die Art und Weise, wie Herr Brodkorb zwei Wochen vor dem Wahltermin Geschenke verteilt, ist so durchsichtig wie unanständig. Wahlkampf aus dem Amt heraus mit Steuergeldern als Auftriebshilfe – das hat in meinen Augen ein ordentliches Gschmäckle.

 Erstaunlich ist auch die Neuausrichtung bei der Mittelverteilung. Noch am 6. Oktober des vergangenen Jahres schlug Kulturminister Brodkorb auf der Landeskulturkonferenz in Schwerin vor, die zusätzlich in den Haushalt eingestellten zwei Mio. Euro für die allgemeine Kulturförderung zu dritteln. 500 000 Euro sollten als Sofortzuschlag von 5 Prozent der Fördersumme an alle bewilligten Projekte gehen. 500 000 Euro sollten in Infrastruktur- und Investitionsmaßnahmen fließen. Und eine Million Euro sollten als Anschubhilfen für Kulturprojekte dienen, die sich im Anschluss beispielsweise über Crowdfunding finanzieren. Außer den 500 000 Euro für Investitionen ist von den großspurig verkündeten Plänen nichts geblieben. 300 000 Euro vergibt der Minister mehr oder weniger freihändig und nach Gutdünken, was mit den verbliebenen 1,2 Mio. Euro geschehen soll, ist offen.

 Diese Art der Scheckheftpolitik muss endlich ein Ende haben. Meine Fraktion hat einen Entwurf für ein Kulturfördergesetz erarbeitet und diskutiert diesen mit den Kulturschaffenden. Ziel ist es, die herrschende Kulturpolitik nach Kassenlage und Tagesform zu beenden.“ 

12. August 2016

Nachlese zur Gesprächsrunde

"Es ist sehr gut, dass Sie zu dieser Veranstaltung eingeladen haben.", sagte eine Frau, die gestern als Teilnehmerin das Gesprächsforum zum Thema "Ist der Islam eine Gefahr für unser Land?" besuchte, im Anschluss zu mir.

Und weiter: "Wichtig ist doch, dass wir uns austauschen können, ohne Schubladen-Denken, ohne gleich in eine politische Ecke gestellt zu werden. Noch wichtiger ist es, deutlich zu machen, dass der Islam als Religion nicht mit islamistischem Terror gleichgesetzt wird."
Danke an dieser Stelle Steffen Kählke, der sich einer kontroversen Diskussion zu diesem heiklen Thema stellte, seine Sichtweisen und Erfahrungen einbrachte und für eine spannende Diskussion sorgte.
TeilnehmerInnen regten eine Fortsetzung der Diskussion an und schlugen vor, hierzu auch jemandem aus dem Zentralrat der Muslime in Deutschland für eine Teilnahme zu gewinnen.

 

 

10. August 2016

Veranstaltungsankündigung

Am morgigen Donnerstag, den 11.08.2016 findet ab 15 Uhr im Neubrandenburger "Café Williams" (Katharinenstrasse 40) eine Gesprächsrunde mit dem Islamwissenschaftler Steffen Kählke zum Thema "Ist der 'Islam' eine Gefahr für unser Land?" statt.

 

Mit dieser Veranstaltung möchte ich auf Gesprächs- und Informationsbedarf eingehen, wie er mir in jüngster Zeit des öfteren siganlisiert wurde. Es ist eine gute Gelegenheit, mit Vorurteilen und sogeanntem Halbwissen aufzuräumen.

 

Steffen Kählke ist aus Kiel nach Neubrandenburg gezogen. Als studierter Islam-Wissenschaftler kann er nicht nur theoretisch, sondern auch aus praktischem Erleben viel zu diesem Thema sagen.

Ich freue mich auf einen interessanten Nachmittag.

 

 

 

 

 

 

09. August 2016

Doping, Kommerz und großer Sport

In der Tageszeitung "Neues Deutschland" erschien am 05. August eine lesenswerte Kolumne von Andre' Hahn, sportpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, zu Olympia in Rio. Mit Andre' Hahn besuchte ich die 4. bis 10. Klasse, er ist mein Schulfreund, und darum möchte ich hier auf meinen Seiten seinen (und auch meinen) Standpunkt zu Olympia äußern.

 

Doping, Kommerz und großer Sport

Die ersten Olympischen Spiele, an die ich mich bewusst erinnern kann, waren jene, von 1976 in Montreal- ich weiß noch genau, wie ich wegen der Zeitverschiebung spät nachts vor dem Fernseher saß, die überraschende Goldmedaille der DDR-Fußballer erlebte und den Marathonsieg von Waldemar Cierpienski verfolgte.

Angesichts der öffentlichen Debatten der vergangenen Wochen und Monate ist die Vorfreude auf die Spiele in Rio diesmal aber selbst bei den größten Sportbegeisterten zumeist nur gedämpft. Anstatt interessante Sportarten vorzustellen, die nur alle vier Jahre bei Olympia mal ein wenig im Rampenlicht stehen, oder aussichtsreiche Athletinnen und Athleten zu porträtieren, gab es in vielen Medien nur ein Thema: die Dopingvorwürfe gegen Russland und die in diesem Zusammenhang erhobene Forderung nach einem Ausschluss des gesamten russischen Teams von den Spielen in Brasilien. Und natürlich standen in diesem Zusammenhang auch das Internationale Olympische Komitee (IOC)und die Welt-Anti-Doping- Agentur( WADA) im Fokus der Berichterstattung. Beide Institutionen haben sich in den letzten Jahren wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert; insofern ist manche Kritik absolut nachvollziehbar.

Ganz klar: Die Dopingvorwürfe gegen russische Sportler und Sportlerinnen, Trainer wie Trainerinnen und Funktionäre wiegen schwer. Jeder Einzelfall muss geprüft und gegebenenfalls mit entsprechenden Sperren und Strafen geahndet werden. Wer nachweisbar gedopt hat, hat bei den Spielen nichts verloren. Aber es darf weder eine Sippenhaftung für eine bestimmte Sportart noch für alle Sportler eines ganzen Landes geben.

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